Ballbrause 250ml

4,75 

Diese rund geformte Ballbrause gehört in jede Filzwerkstatt und ist beim Nassfilzen ein guter Helfer.

  • Ballbrause aus Kunststoff mit geriffelter Grifffläche
  • Die Flasche lässt sich leicht drücken um das Wasser zu dosieren
  • Der Behälter nimmt ca. 250ml Wasser auf und misst ca 14cm in der Höhe

Aufgrund des geringen Gewichtes und der Abmessungen, kommen auch Kinderhände mit dieser Kunststoffflasche sehr gut klar. Sie kann unbeschadet auch mal auf den Boden fallen. Bis auf das vielleicht etwas Wasser ausläuft, kommt weder Ballbrause noch Boden zu schaden.

Der Befeuchter ist einfach zu befüllen, einfach den Deckel offnen und unter den Wasserhahn halten.

Diese Ballbrause gehört zur Grundausrüstung beim Nassfilzen einfach dazu.

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Die Ballbrause, der kleiner, schlaue Helfer beim Nassfilzen.

Du kennst sie bestimmt noch vom Bügeln früher: die Ballbrause. Die kleine Flasche aus weichem Kunststoff mit geriffelter Grifffläche lässt sich ganz einfach zusammendrücken, und dann kommt aus dem Deckel mit den winzigen Löchern Wasser. Beim Bügeln wurde diese Gießbrause verwendet, bevor sich Dampfbügeleisen wirklich durchgesetzt haben. In den letzten Jahren ist die Ballbrause dementsprechend etwas in Vergessenheit geraten. Beim Nassfilzen leistet sie allerdings hervorragende Dienste.

Die Filzwolle bei Nassfilzen immer schön nass halten!

Nassfilzen meint die nasse Verarbeitung von Filzwolle unter Einsatz von, bestenfalls, Olivenölseife. Die Seife macht die Wolle rau, lässt die feinen Schuppen des Tierhaars abstehen, sodass sich die Haare miteinander verhaken und die Wolle verfilzen kann. Optimal ist Olivenseife, denn die ist mehr oder weniger zusatzstofffrei und schadet der Wolle nicht. Menschen mit empfindlicher Haut sollten beim Nassfilzen eventuell Handschuhe tragen, denn die Seife greift bei langem Arbeiten auch die Haut an. Mit der Ballbrause wird die nasse Wolle immer wieder leicht durchgespült, feucht und warm gehalten. Die Kunststoffflasche ist handlich, steht immer bereit und ist auch mit seifigen Händen leicht zu greifen.

Warum muss die Filzwolle immer wieder durchgespült werden?

Wolle ist Tierhaar, dementsprechen auch Filzwolle. Und dieses wird ganz natürlich vom Wollfett, dem sogenannten Lanolin, geschützt. Die Seife löst beim Filzen das Lanolin und bindet es. Einmal einseifen reicht also nur aus, um eine bestimmte Menge Lanolin zu binden. Soll das gesamte Stück gut verfilzt werden, muss immer mal wieder durchgespült und nachgeseift werden. Da Filzen Handarbeit ist, merkt man das auch recht schnell: Wenn sich nichts mehr tut, ist es Zeit für mehr Wasser und einen Nachschlag Seife.

Übrigens muss die Wolle nach dem Filzen ausgespült werden. Die Seife darf nicht darin verbleiben. Beim Nachspülen hat sich handwarmes Wasser bewährt. Wenn das Wollstück gut ausgedrückt ist, sollte es noch mit Essigwasser nachgespült werden. Das kann auch wieder mit der Ballbrause passieren: Essig und Wasser werden miteinander vermischt und so lange in die Filzwolle eingeknetet und wieder ausgewaschen, bis die Wolle ganz weich ist. Das neutralisiert die Seife und pflegt dadurch die Wolle.

Was ist mit dem Trockenfilzen?

Trockenfilzen kommt ganz ohne die Gießbrause und Wasser aus. Bei dieser Technik wird der Filz mit der Nadel hergestellt. Die Filznadel hat ganz feine Widerhaken, die beim Stechen in die Wolle die einzelnen Fäden nach innen ziehen und sie verhaken. Seife und Wasser spielen dabei gar keine Rolle.

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